UNABHÄNGIG • NICHT NEUTRAL • NICHT VON IHREM ARZT ODER APOTHEKER EMPFOHLEN • GARANTIERT NICHT PHARMAHÖRIG

Warnung: Kokosöl!

Sie haben bestimmt auch schon mitbekommen, dass Kokosöl der Renner unter den Ölen ist. Möglicherweise benützen Sie es bereits in Ihrer Küche.

Doch Achtung, sind Sie denn auch sicher, dass Sie das Richtige tun? Glauben Sie, was man Ihnen darüber erzählt denn wirklich? Schließlich handelt es sich bei Kokosöl um eine gesättigte und keine ungesättigte, schon gar nicht um eine mehrfach ungesättigte Fettsäure. Als aufgeklärter Mensch aber wissen Sie doch, dass Sie unbedingt nur mehrfach ungesättigte Fettsäuren verspeisen sollten, wenn Sie auf gesunde Arterien wert legen … und wer will das nicht?

Genau dies nun versucht die American Heart Association (AHA; Amerikanische Herzgesellschaft), mit Sitz in Dallas, den Menschen vorzugaukeln, schließlich liegt diesem Verein ja daran, die Menschen gesund zu erhalten und sie vor allem vor den schlimmen Auswirkungen einer Herzattacke zu bewahren. Unterstützt wird die AHA und deren Aussagen von der American Medical Association, also der amerikanischen Ärztekammer.

Man darf also durchaus davon ausgehen, dass es sich hier um einen Verbund wissenschaftlicher und wissender Kapazitäten handelt.

Die AHA verkündete im Juni 2017: Der Austausch von gesättigten Fettsäuren gegen ungesättigte Fettsäuren sei dringend angeraten, vor allem gegen die mehrfach ungesättigten Fettsäuren; dies würde das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen drastisch reduzieren. Kokosöl hätte keine der ihm zugesprochenen Vorteile,

»weshalb wir von der Verwendung von Kokosöl abraten«

Tja, was nun ist davon zu halten, wo doch gerade dieses Öl so viele Vorteile verspricht, ja es gar als Wundermittel gepriesen wird?

Für die Lösung dieser Frage gebe ich Ihnen gerne eine kleine Denksportaufgabe auf, die Ihnen bei der Beurteilung dieser Informationen eine wertvolle Hilfe sein dürfte.

Dazu sollten Sie wissen, dass die AHA eine sogenannte Non-Profit-Organisation sein soll, wie es im Englischen so schön heißt, also eine Gesellschaft ohne finanzielle Interessen. Ob das man stimmt?

Dafür sollten wir dann doch einmal einen kritischen Blick auf die Spendenliste dieser völlig uneigennützigen Herzgesellschaft werfen, die jährlich immerhin weit mehr als eine halbe Milliarde US-$ an Einnahmen verzeichnen kann.

Auf dieser Liste findet man acht namhafte pharmazeutische Multikonzerne als Finanzierer.

Man muss sich das wirklich einmal vorstellen, pharmazeutische Unternehmen unterstützen die AHA, die amerikanische Herzgesellschaft.


Lug und Trug?

Pharmazeutische Unternehmen, unterstützen eine Gesellschaft, die sich auf die Fahnen geschrieben hat, die Menschen vor Herzerkrankung zu schützen. Kann das wirklich sein?

Wie kann ein Unternehmen ein anderes finanziell fördern, stellt sich mir die Frage, das doch völlig gegensätzliche Interessen vertritt? Das eine nämlich möchte die Herzgesundheit fördern, beim anderen laufen die Geschäfte nur dann auf Hochtouren, wenn diese abhandengekommen ist.

Diese Logik erschließt sich für mich nur dann, wenn ich davon ausgehe, dass die Hersteller von Arzneimitteln für Herzkrankheiten darauf hoffen können, dass die zu unterstützende Gesellschaft, also in diesem Fall diese Herzgesellschaft, alles dafür tut, dass Umsätze fließen – schließlich sollen die als Spenden getarnten Bestechungsgelder möglichst bald wieder hereinkommen.


Hier also liegt doch wohl klar auf der Hand, dass die AHA ein korrupter Interessenverband des Pharmasyndikats ist! Und glauben Sie dann noch, dass wenn die behaupten, sie sollten auf gar keinen Fall ein Kokosöl in Ihrer Küche verwenden, dass das wirklich ernst gemeint und seriös ist?

Da sollten wir doch wirklich einmal sehr hellhörig werden, denn diese Herzgesellschaft empfiehlt ganz bestimmt nichts, was für Sie als Verbraucher gut sein kann, wenn sie auf die Bestechungsgelder weiterhin Wert legt.

Also: Was die empfiehlt, kann niemals wirklich gesund sein, das Kokosöl aber ist es demnach ganz bestimmt, leuchtet ein.

Ein weiterer Unterstützer ist ein landwirtschaftlicher Verband, der sich mittels einer angeschlossenen Arbeitsgemeinschaft dazu berufen fühlt, den Absatz pflanzlicher Öle zu fördern und gesättigte Fette zu verunglimpfen, also Kokosöl. Mit dabei ist des Weiteren denn auch eine kanadische Kommission von mehr als 4000 Walnussfarmern und knapp 100 Händlern, die ebenfalls dafür antreten, gesättigten Fetten den Kampf anzusagen.

Neben diesen finanziellen Zuwendungen flossen auch noch reichlich Spenden von vielen Millionen Dollar von Nahrungsmittelkonzernen in die Kassen der AHA, die ihre Produkte mit entsprechender Kennzeichnung und mit Hinweis auf diese renommierte – doch wie wir nun wissen, korrupte – Herzgesellschaft, als gesunde Produkte vermarkten. Na, wie gesund werden die wohl sein?!

Kann eine Herz-Gesellschaft, die durch Gelder von Pharmaindustrie, Lebensmittelgroßkonzernen und Produzenten von pflanzlichen Ölen – außer Kokosöl – großzügig finanziert wird, neutral sein und seriöse Informationen liefern?

Einmal davon abgesehen, dass das Öl der Kokosnuss auch pflanzlichen Ursprungs ist und dieses Öl tatsächlich aus gesättigten Fetten besteht, die unserem Herzen angeblich Schaden zufügen sollen, aber kann man diese allesamt pauschal verdammen?

Ja, offenbar kann man es. Nur ist eine solche Information reichlich unseriös und geht am Thema völlig vorbei. Denn: Es sind vor allem die trans-Fettsäuren, von denen ein Schaden ausgeht; ebenfalls ungesättigte Fette, die bei der Härtung von Pflanzenölen als Nebenprodukt anfallen, und Pflanzenfette, die beim Braten oder in der Fritteuse stark erhitzt werden. Diese Fette befinden sich aber auch in etlichen Backwaren und – allerdings zu einem eher geringen Teil – in Margarine.

Die trans-Fettsäuren also sind es, die man unbedingt meiden sollte – dazu zählt Kokosöl ja nun mal gar nicht. Dieses Öl ist nahezu das einzige sogar, dass sich selbst bei hoher Belastung nicht zu einem Transfett entwickelt.

Dafür aber sollten Sie bitte stark raffinierte Raps-, Mais- und Sojaöle meiden, also genau jene Öle nämlich, die die Mitglieder des erwähnten landwirtschaftlichen Verbands absetzen wollen. Genau darin liegt die Gefahr für Ihre Herzgesundheit. Aber damit ja nicht genug, eine große Gefahr geht auch von raffiniertem Zucker aus, aber nicht nur für Ihr Herz, auch Krebszellen mögen ihn ausgesprochen gerne. Dazu mehr hier.

Bedenken Sie aber bitte auch, dass es noch andere Dinge sind, die zu Herzerkrankungen führen, beispielsweise Stress, der ja nun rein gar nichts mit irgendeinem Nahrungsmittel zu tun hat. Von dem sollten Sie sich dringend verabschieden und dafür für mehr Bewegung sorgen. Damit hätten Sie schon mal zwei weitere Risikofaktoren beseitigt. Inwieweit Getreide eine Rolle spielt, erzählen wir Ihnen gerne in einer der nächsten IEW-News. So viel aber schon mal vorweg: Getreide ist maßgeblich an der Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen beteiligt. Das ist Fakt, nur hat dies noch nicht die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) mitbekommen.

Wenn ich gerade dabei bin, noch eines: Cholesterin ist nicht an Herz-Kreislauf-Erkrankungen beteiligt, das nämlich ist ebenfalls ein Märchen, das uns die Pharmawirtschaft seit vielen Jahrzehnten auftischt, damit dort kräftig die Kassen klingeln. Diese Mittel sind wahre Umsatzrenner! Und bitte, lassen Sie um Gotteswillen die Hände weg von der – noch dazu sündhaft teuren – Margarine pro•becel, die Ihnen der Unilever-Konzern andrehen will. Die nämlich hilft nicht nur nicht, sie schadet gar.

Der Verlag für Gesundheit musste mehrfach bei Unilever um Studien bitten, doch was er letztendlich bekam, war alles andere als das. Dazu ausführlich in unserem speziellen Report zu diesem Thema.

Aber auch die Professorin Dr. Dr. Karin Michels, ihres Zeichens angeblich eine qualifizierte Ernährungsberaterin und Direktorin des Instituts für Prävention und Tumorepidemiologie an der Universität in Freiburg, scheint sich aufgrund ihrer Äußerungen aktiv an den Betrügereien durch die Wirtschaft zu beteiligen.

Vielleicht erinnern Sie sich noch, es war im Oktober 2018, als sie in einem Vortrag über „Kokosöl und andere Ernährungsirrtümer“ mehrfach, und zwar genau dreimal, warnend den Zeigefinger erhob und die Anwesenden im voll besetzten Saal beschwor, um Gottes willen die Hände von Kokosöl zu lassen, denn wörtlich:

»Kokosöl ist das reine Gift«.

Sollten Sie jetzt vielleicht annehmen, es handelte sich um einen Scherz, nein, ganz gewiss nicht, die Frau hat dies todernst gemeint. Und auf die Art, wie sie dies erklärte, ging tatsächlich ein Raunen durch die Menge und jeder sah sich schon dem nahenden Tode geweiht, denn allzu offensichtlich handelte es sich bei den Besuchern der Veranstaltung um Konsumenten dieses Öls.

Auch eine Mitarbeiterin von uns, die sich im Auftrag des Verlags für Gesundheit und der IEW unter den Anwesenden befand und die ebenfalls regelmäßig Kokosöl auf dem Speiseplan hat, erblasste ob dieser Worte. Als ich mir deren Bericht durchlas und mir auch das Video des Vortrags anschaute, erschauderte ich nicht, denn mir war sofort völlig klar, dass das nichts als dummes Zeug war, was die gute Frau Professorin da von sich gab.

Ich saß also nicht ängstlich, sondern eher kopfschüttelnd vor dem Video und fragte mich, ob ich träume. Und ob das wirklich die Frau Professorin Dr. Dr. Karin Michels war, die da sprach, denn so einen hanebüchenen Unsinn kann doch eine Frau vom Fach nicht von sich geben. Und ja, mir wurde bestätigt, sie sei es, und zwar höchst persönlich.

Für mich erschließen sich nur zwei Möglichkeiten, weshalb jemand so eine Absurdität von sich geben kann. Die eine wäre die, dass die Frau sich als Mietmaul bedingt, also als jemand, den man für dessen Aussagen bezahlt oder auf andere Art und Weise Vorteile bietet, etwa durch Beraterverträge, Reisen an schöne Strände, Fahrzeuge für die Familie …

So etwas gibt es in der Medizinbranche – aber nicht nur dort – zuhauf, denn es geht ja meist um sehr viel Geld. Da ist es dann schon sehr viel billiger, man kauft sich irgendwelche Personen aus der Branche, die genau das Gewünschte erzählen. So etwas macht sich immer gut, denn meist handelt es sich um Wissenschaftler mit einem Doktorgrad oder – besser noch – einer Professur … geradezu also so etwas, wie es diese Frau verkörpert.

Ein derartiger Verdacht kommt nicht von ungefähr, denn einige „Kooperationspartner“ der Universität Freiburg sind diverse Medikamentenhersteller. Sollte man sich denen gegenüber nicht auch ein wenig verpflichtet fühlen? Hat vielleicht der Slogan der Universität, nämlich »Wir überwinden Grenzen« etwas damit zu tun? Nämlich die Grenzen der Seriosität zu überwinden und moralisch abzusinken?

So, das wäre die eine Erklärung aus meiner Sicht, die andere, dass wenn die gute Frau Professorin nicht gekauft ist oder aus anderen imaginären Gründen jemandem einen Gefallen tun wollte mit ihrer unsinnigen Erklärung, sie strohdumm sein müsste, also alles andere als eine Frau vom Fach Ernährungsmedizin.

Eine andere Erklärung erschließt sich mir nicht wirklich, denn wie sonst käme jemand auf die Absurdität, so eklatant unsinnig daherzureden?

Möglicherweise aber haben Sie als Leserin oder Leser doch eine andere Erklärung dafür, weshalb diese Frau uns so belügt, dann bitte ich Sie höflich, uns das mitzuteilen, denn ich lerne immer wieder gerne was dazu und bin durchaus auch in der Lage, meine Position infrage zu stellen und zu ändern. Denn ich bin für Argumente immer offen, denn mir bzw. dem Verlag für Gesundheit und der Interessengemeinschaft für Ernährung & Wohlbefinden geht es stets darum, unsere Leser korrekt und ehrlich mit Informationen zu versorgen. Das heißt nun aber nicht, dass auch wir uns nicht mal täuschen können. Sobald wir von so etwas Kenntnis erlangen, korrigieren wir uns gerne.

Das ist auch der Grund für diese erneute Information über Kokosöl, denn uns geht es keinesfalls darum, irgendjemanden zu verunglimpfen, sondern Ihnen die Wahrheit mitzuteilen. Sorry, ich möchte dieser Frau ja auch nicht zu nahe treten, aber was soll ich denn dann denken, wie ein Mensch – angeblich vom Fach – einen derartig großen Blödsinn in die Welt setzt? Die hat ja noch nicht einmal die geringste Ahnung vom Unterschied von gesättigten Fettsäuren und ungesättigten Fettsäuren, mehrfach ungesättigten, lang- oder kurzkettigen Fettsäuren oder Transfetten.

Zugegeben, mit lang- bzw. kurzkettigen Fettsäuren hatte ich selbst mich auch lange nicht auseinandergesetzt, habe jahrelang das geglaubt – wie alle Welt übrigens – was man uns seitens der Wissenschaft erzählt hat. Aber bevor ich meine Meinung zu irgendetwas kundtue, muss ich mich doch wohl ein wenig schlaumachen, oder? Dabei habe ich nicht einmal einen wohlklingenden akademischen Titel. Aber vielleicht ist es gerade das, weshalb ich mich mehr bemühen muss, als ein Akademiker.

Also lassen Sie sich bitte nicht beirren, nehmen Sie gerne weiterhin das äußerst vorteilhafte Kokosöl, denn schon seit Urzeiten gehört dieses zur normalen und der Gesundheit dienlichen Ernährung vieler Ureinwohner dieser Erde.

Und es liegen nun auch inzwischen etliche Fakten dafür vor, dass die Alzheimererkrankung mittels Kokosöl gestoppt oder gar rückgängig gemacht werden kann. Was also hat man zu verlieren, wenn man täglich ein bis zwei Esslöffel reines biologisches Kokosöl zu sich nimmt? Wir sprechen für ein bestimmtes Produkt eine klare Empfehlung aus und können dies mit gutem Gewissen tun, weil wir selbst es schon seit einigen Jahren in unserer Küche verwenden.

Was genau das Positive an Kokosöl ist, wissen Sie wahrscheinlich längst, trotzdem werden wir es unter der Rubrik Öle und Fette und speziell unter Cholesterin senkende Medikamente noch einmal etwas beleuchten.

Redaktion
João Othon
9.Februar 2020
Wird fortgesetzt bzw. vervollständigt …


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